Vier Seiten, die es nur zum Zeigen gibt. Jede hat eine Sache, die man in zwei Sekunden versteht — und keine davon braucht fremden Code, um sie zu machen.
Keiner dieser vier Betriebe existiert. Es gibt keine Matcha-Bar namens Usucha, kein Atelier Nordlicht, keine Rösterei Hand & Bohne und keine Werkstatt Lack & Form. Die Namen sind erfunden, die Preise auch. Wer echte Kundenprojekte sehen will, findet sie unter Case Studies — und dort steht ebenso dabei, was Konzept ist und was nicht.
Über einen Getränkenamen fahren — und das Glas wechselt. Mit ihm die Farbe der ganzen Seite, der Text und der Preis.
Die vier Gläser sind nicht fotografiert, sondern gerechnet: aus Verläufen, Masken, Unschärfe und Korn. Auf dem Handy wird angetippt statt gefahren.
Das Haus zeichnet sich selbst. 39 Linien, gestaffelt über anderthalb Sekunden — erst der Boden, dann die Wände, zuletzt der Mond.
Möglich macht das ein Attribut, das kaum jemand benutzt: pathLength. Damit läuft jede Linie ab, ohne dass man ihre Länge kennen muss.
Das Scrollen baut das Getränk. Eis, Sirup, Milch, Espresso — jede Schicht kommt, während man weiterliest.
Der Scrollstand wird auf null bis eins umgerechnet und einmal gesetzt. Daran hängt alles: Schichthöhe, Arm, Dampf, Fortschritt, Text.
Farbe antippen, das Auto ist umlackiert. Und mit ihm das Wort in der Überschrift, der Balken unter den Kacheln und der Knopf am Ende.
Dahinter stehen zwei Werte, die sich ändern — nicht sechs Bilder, die getauscht werden. Unten lässt sich ein Vorher-Nachher-Regler ziehen.
Die meisten Aufträge, die ich bekomme, brauchen nichts davon. Ein Verein braucht eine Terminliste, die stimmt, eine Telefonnummer, die wählt, und eine Seite, die auf dem Handy lesbar ist. Das ist die Arbeit, und die ist wichtiger als jeder Effekt hier.
Trotzdem werde ich im Erstgespräch fast immer dasselbe gefragt: ob so etwas denn geht. Diese vier Seiten sind meine Antwort darauf — gebaut an Abenden, an denen kein Auftrag lief, mit erfundenen Betrieben, damit ich niemandem eine Zusammenarbeit andichte, die es nicht gab.
Was sie gemeinsam haben: alles steckt in einer Datei. Kein Skript von fremden Servern, keine Schriftart, die nachgeladen wird, kein Zustimmungsfenster für Cookies, weil es nichts zuzustimmen gibt. Die schwerste der vier wiegt 94 Kilobyte. Eine durchschnittliche Startseite in Deutschland wiegt ein Vielfaches davon — und ruckelt trotzdem.
Wenn Sie so etwas für Ihren Betrieb wollen: Es kostet mehr Zeit als eine gewöhnliche Seite, aber es ist keine andere Preisklasse. Fragen Sie einfach.
Erzählen Sie mir, was Ihr Betrieb macht. Ich sage Ihnen ehrlich, ob sich der Aufwand für Sie lohnt — auch wenn die Antwort nein ist.
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