Hand & Bohne · Köln
Kleine Hände,
Vier Schichten, eine nach der anderen. Scrollen Sie, dann sehen Sie zu.
Kleine Hände,
ernster Kaffee.
Vier Schichten, eine nach der anderen. Scrollen Sie, dann sehen Sie zu.
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Schritt eins
Erst das Eis.
Klar gefroren, nicht trüb. Trübes Eis schmilzt schneller und verwässert den Espresso.
Schritt zwei
Dann der Sirup.
Selbst eingekocht, aus dem, was gerade reif ist. Im August ist das Pfirsich.
Schritt drei
Dann die Milch.
Langsam am Glasrand entlang, sonst vermischt sich alles und die Schichten sind weg.
Zuletzt
Der Espresso.
Frisch gezogen, von oben. Er sinkt durch die Milch und zeichnet dabei die Linie, für die man das Ganze macht.
Fertig
Vier Minuten.
So lange dauert das. Deshalb steht bei uns kein Becher am Fenster zum Mitnehmen.
Warum so umständlich
Drei Dinge, die
Drei Dinge, die
wir nicht abkürzen.
01
Das Eis
Wird bei uns langsam gefroren, nicht schnell. Dauert zwei Tage, dafür ist es klar und schmilzt halb so schnell.
02
Der Sirup
Kein Fertigsirup aus der Flasche. Was reif ist, wird eingekocht — im Sommer Pfirsich, im Herbst Quitte.
03
Die Reihenfolge
Espresso zuletzt und von oben. Andersherum sind die Schichten weg, bevor das Glas auf dem Tisch steht.
Vorbeikommen
Es gibt keine
Es gibt keine
Warteschlange.
Weil hier niemand hetzt. Sechs Plätze am Tresen, vier am Fenster.
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